„Ich bin da“ – Besinnliche Kreuzwegandacht am Karfreitag
Nach der gemeinschaftlichen Agapefeier am Gründonnerstag versammelten sich die Bewohner*innen am Karfreitag zu einer bewegenden Kreuzwegandacht. Unter dem hoffnungsvollen Motto „Ich bin da“ hielten wir inne, um des Leidenswegs Jesu zu gedenken und eine Brücke zu unserem eigenen Alltag zu schlagen.
Gerade im Alter erfahren wir oft, dass das Leben beschwerlich sein kann. Körperliche Gebrechen, Abschiede oder einsame Stunden wiegen manchmal schwer wie das Kreuz auf dem Weg nach Golgatha. Die Andacht verdeutlichte jedoch: In genau diesen schweren Stunden sind wir nicht allein.
Die Stationen des Kreuzwegs luden dazu ein, den Zuspruch Gottes zu spüren. Die Botschaft „Ich bin da“ zog sich wie ein roter Faden durch die Gebete und Lieder – als Versprechen, dass Gott gerade in Momenten der Schwäche und Last an unserer Seite steht und uns stützt.
Es war eine Stunde der tiefen Einkehr und des Trostes, die den Bewohner*innen Kraft schenkte und verdeutlichte, dass nach jedem Karfreitag die Hoffnung des Ostermorgens wartet.
